Programm

2. Soziales

Die SPD setzt sich dafür ein, dass so schnell wie möglich in allen Städten und Gemeinden genügend Betreuungsmöglichkeiten für Kleinkinder geschaffen werden, damit der zukünftige Rechtsanspruch darauf auch wahrgenommen werden kann. Wir wollen durchgängige Bildungs- und Betreuungsangebote für alle Kinder ab dem ersten Lebensjahr bis zum Schulabschluss. Und wir wollen bezahlbare Krippenplätze, damit Bildungschancen nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.
Wir wollen, dass an jeder Schule Schulsozialarbeit angeboten wird. Die Zuschüsse des Kreises sollen daher für jede Schule und nicht nur für Brennpunktschulen zur Verfügung stehen. Die Jugendhilfe ist vor Ort mit einzubeziehen.

Der öffentliche Raum muss auch der Jugend gehören. Wir fordern daher sinnvolle Maßnahmen der Kreisjugendpflege zu diesem Thema. Eine reine Verdrängung der Jugendli-chen durch Verbotspolitik lehnen wir ab.
In der Jugendhilfe, Sozialhilfe, Familienhilfe und Eingliederungshilfe muss ein Qualitätsmanagement eingeführt werden, damit sichergestellt wird, dass alle Anspruchsberechtigten auch die adäquate Hilfe erhalten. Die zum Teil langen Wartezeiten in den Beratungsstellen wollen wir abbauen.
Bürgernahe Pflegestütztpunkte sind im Landkreis einzurichten.

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