Was der Wahlkampf kostet

Wahlen

SPD-Bundestagskandidat Tobias Volz rechnet mit Wahlkampfkosten im Wahlkreis Konstanz von 18.000 bis 20.000 Euro, erklärte er auf  Anfrage des Online-Blogs Seemoz. Größte Position auf der Ausgabenseite sind die Kosten für Veranstaltungen. Dies liegt am Aufwand für die Kundgebung mit dem ehemaligen SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel in Konstanz. Weitere große Brocken sind Klassiker des Wahlkampfs: Für Wahlplakate musste Volz etwa 3000 Euro lockermachen. Etwa der gleiche Beitrag ist für Kandidatenprospekte und andere Drucksachen notwendig. Ebenfalls nicht günstig war sein Wahlkampf-Mobil. Volz macht viele Touren mit seiner Fahrrad-Rikscha durch den Wahlkreis. (Bild: I-Vista - pixelio.de)

Tobias Volz mit einer Spende unterstützen!

Finanziert wird der Wahlkampf durch Zuschüsse und Sachleistungen des SPD-Parteivorstands in Berlin, Rücklagen des SPD-Kreisverbands und Beiträge der örtlichen Parteigliederungen im Kreis Konstanz. Volz wirbt auch um Spenden. Etwa ein Viertel der Wahlkampfkosten sollen so gedeckt werden. Spender sind Mitglieder und Freunde der SPD.

Das Parteiengesetz verlangt, dass Spenden über 10.000 Euro im Rechenschaftsbericht der Partei veröffentlicht werden müssen. Spenden über 50.000 Euro sind sofort nach Eingang dem Bundestagspräsidenten mitzuteilen. Die Finanzordnung der SPD verlangt, dass Spenden abgelehnt werden müssen, wenn politische Gegenleistungen verlangt werden. Bereits ab einem Spendenbetrag von 2000 Euro muss der Kreisvorstand der SPD durch einen Beschluss entscheiden, ob die Spende angenommen werden darf. Volz darf übrigens keine persönlichen Spenden annehmen, so die Finanzordnung. Alle Wahlkampfaufwendungen müssen über ein Parteikonto des SPD Kreisverbands abgewickelt werden.

Einen Teil der Wahlkampfkosten trägt Volz persönlich. Seine Fahrtkosten zu den vielen Terminen bezahlt er aus eigener Tasche. „In einem Wahljahr kommt so ein vierstelliger Betrag zusammen,“ überschlägt er.

 

Homepage SPD Kreis Konstanz