Kreistagsprogramm: 4. Öffentlicher Personennahverkehr

Kommunalpolitik

Die SPD setzt sich dafür ein, dass eine Bodensee-S-Bahn mit einem entsprechenden Verkehrsverbund geschaffen wird. Im Schienenverkehr muss die Taktfrequenz mindestens erhalten bleiben, zu den Stoßzeiten wollen wir weite-re Verdichtungen schaffen.

Der Busverkehr muss weiter sinnvoll ausgebaut und verlässlich auch mit den anderen Verkehrsträgern vertaktet werden. Jeder Landkreisbewohner soll die Möglichkeit haben, am ÖPNV teilzunehmen.

Die SPD setzt sich im Kreistag und im Regionalverband dafür ein, dass die Gäubahn ausgebaut und die Bodenseegürtelbahn elektrifiziert und ausgebaut wird.

Bei allen Planungen sollten die Belange der Fußgänger und Fahrradfahrer bevorzugt berücksichtig werden

Wir streben einen kostenlosen Schülerverkehr an. Der Kreis muss den Schülerverkehr verlässlich organisieren. Es dürfen keine Schüler an Haltestellen stehen gelassen werden. In den Bussen müssen – vor allem auf längeren Strecken – ausreichend Sitzplätze vorhanden sein.

Sämtliche Seehashaltestellen und die Bahnhöfe in Gottmadingen und Stockach müssen endlich zeitgemäß und barrierefrei ausgebaut werden. Wir wollen, dass der Land-kreis gemeinsam mit der Bahn, dem Land und den betrof-fenen Gemeinden ein Ausbauprogramm für die Bahnhöfe und Haltepunkte auflegt.

 
 

Kommentare

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Schülermonatsfahrkarten

Ich finde es sehr gut, dass die SPD sich für eine kostenlose Schülerbeförderung einsetzt. Die Kosten für die Schülermonatskarten sind in unserem Kreis enorm viel höher als in umliegenden Landkreisen. Das kann nicht sein!
Sonst bekommen wir noch das Problem, dass Kinder und Eltern sich lieber für die Schule vor Ort entscheiden, weil sie die Fahrkosten nach z.B. Singen nicht in Kauf nehmen möchten. Geld sollte jedoch kein entscheidender Faktor bei der Entscheidung sein, welche Schule ein Kind besucht. Eine kostenlose Schülerbeförderung ist ein erster Schritt dahin.

Autor: Marius Osswald, Datum: 13.03.2009


Fahrradwege oder Radfernweg, was sollte eingeplant werden?

Beim Neubau oder bei einer Überplanung einer Straße sollte die Möglichkeit untersucht werden, ob nicht ein Radfernweg die Bedürfnisse der Bürger besser abdeckt als eine Radverkehrsanlage ( = Fahrradweg nach den Vorschriften der StVO ).
Das sehe ich z.B. bei Umgehungsstraßen. Hier ist eine Radverkehrsanlage neben der Straße oft nicht sinnvoll.
Beispiele gibt es auf der Höri genügend und können nachgeliefert werden.
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Bei PKWs wird auch an den ruhenden Verkehr gedacht, sprich es wird Parkraum eingeplant.
Dieses sollte auch für Fahrräder erfolgen.
So sollte an allen Haltestellen der Bahn sichere, trockene Abstellmöglichkeiten vorhanden sein oder aufgebaut werden.

Dort wo möglich sollte über eine Radstation ( = Fahrradabstellplatz mit Service -Angebot rund ums Fahrrad ) nachgedacht werden.
/ siehe http://www.fahrradfreundlich.nrw.de )

Konstanz, 03.03.2009

Autor: Wolfgang Becker, Datum: 03.03.2009